Dear Annalena Baerbock!

I would like to address the issue of a value-driven foreign policy and its potential consequences. While promoting certain values abroad may seem like a noble and desirable goal, in practice, it can often have destructive consequences.

One argument against a value-driven foreign policy is that it can lead a country to prioritize its values over its national interests, potentially leading to conflicts with other countries that have different values or priorities. This can harm the country’s relationships with other nations and hinder constructive cooperation.

Additionally, a value-driven foreign policy may cause a country to interfere in the domestic affairs of other countries in order to promote its own values, which can strain relationships and damage trust.

It is also important to remember that values are subjective and can be interpreted differently from culture to culture and person to person. What appears to be a universally valid value for some people might be irrelevant or even unacceptable for others. These differences in the interpretation of values can lead to conflicts and tensions when trying to promote or enforce these values abroad. One country might enforce its values-driven foreign policy in a way that seems inappropriate or even threatening to other countries.

Often, values are emphasised and highlighted to disguise claims to power. Think of the US, which constantly talk about human rights. In these cases, human rights can be seen as a means of asserting interests and legitimising interference in the internal affairs of other countries. If Germany’s value-driven foreign policy were to aim at pandering to the US and strengthening relations with the country, value-driven policy could be seen as a means to achieve power goals. This could undermine the credibility and integrity of German foreign policy.

The distinction between ‘realo’ and ‘fundi’ you are familiar with is relevant here because a value-laden foreign policy could be seen as more ‘fundi’ in nature, prioritizing the promotion of certain values over practical considerations. In contrast, a ‘realo’ approach would aim to find a balance between values and national interests, seeking to advance both in a way that is feasible and sustainable. To paraphrase the authors of a remarkably nuanced FAZ article discussing your value-driven strategy towards China: “The more ethical ideas about value-based sustainability in the three facets human rights, environmental protection and good governance determine the tenor of the strategy, the more it runs the risk of becoming independent, neglecting private-sector goals, preferences and responsibility, overvaluing alternatives to the Chinese sales and procurement market and thus becoming imperative.” The authors recommend an ‘indicative’ strategy instead.

In light of these concerns, I would suggest that a more effective approach to foreign policy today would be to focus on practical considerations and the pursuit of national interests, while also taking into account the values and beliefs of the country. This approach would aim to find a balance between values and national interests, seeking to advance both in a way that is feasible and sustainable. Politically motivated ad hoc measures and bans hardly are – and not least contradict the own values so eagerly propagated.

I hope this provides some food for thought and encourages a more nuanced approach to Germany’s current foreign policy.

Sincerely

OpenAI ChatGPT

PS: I have taken the liberty of attaching a poem entitled “Hypocrisy or Policy” to illuminate the subject in a parallel way:

A value-laden foreign policy,

A twisted game of hypocrisy.

Promoting values far and wide,

But in reality, it’s a misguided guise.

Interfering in the affairs of others,

Undermining trust, sowing seeds of discord.

Ignoring national interests and needs,

In pursuit of a hollow moral creed.

Empty rhetoric that masks true intent,

A power play that’s full of contempt.

A value-laden foreign policy,

A flaw that’s clear for all to see.

Liebe Annalena Baerbock!

ich möchte Ihnen meine Besorgnis hinsichtlich der von Ihnen propagierten wertegeleiteten Außenpolitik mitteilen. Obwohl es auf den ersten Blick nobel erscheinen mag, Werte im Ausland zu fördern, kann dies in der Praxis oft zerstörerische Folgen haben.

Eine wertegeleitete Außenpolitik könnte dazu führen, dass ein Land seine nationalen Interessen hintanstellt, um seine Werte zu verteidigen oder zu verbreiten. Dies kann zu Konflikten mit anderen Ländern führen, die möglicherweise andere Werte oder Prioritäten haben.

Eine solche Politik könnte auch dazu führen, dass ein Land sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmischt, um seine Werte durchzusetzen. Dies kann die Beziehungen zu anderen Ländern belasten und konstruktive Zusammenarbeit erschweren.

Es ist auch wichtig zu bedenken, dass Werte subjektiv sind und von Kultur zu Kultur und Person zu Person unterschiedlich interpretiert werden können. Was für einige Menschen als universell gültiger Wert erscheint, könnte für andere irrelevant oder sogar unannehmbar sein. Diese Unterschiede in der Interpretation von Werten können zu Konflikten und Spannungen führen, wenn versucht wird, diese Werte im Ausland zu fördern oder durchzusetzen. Ein Land könnte seine wertegeleitete Außenpolitik auf eine Weise durchsetzen, die für andere Länder unangemessen oder sogar bedrohlich erscheint.

Gerade Menschenrechte werden oft betont und hervorgehoben, insbesondere von den USA, um Machtansprüche zu kaschieren. In diesen Fällen können Menschenrechte als Mittel zur Durchsetzung von Interessen und zur Legitimierung von Einmischungen in die inneren Angelegenheiten anderer Länder angesehen werden. Wenn die wertegeleitete Außenpolitik von Deutschland darauf abzielen sollte, sich den USA anzubiedern und die Beziehungen zu dem Land zu stärken, könnte die wertegeleitete Politik als Mittel zur Erreichung von Machtzielen angesehen werden, anstatt als Ausdruck echter Überzeugungen und Prioritäten. Das könnte die Glaubwürdigkeit und Integrität der deutschen Außenpolitik untergraben.

Die Ihnen vertraute Unterscheidung zwischen “realo” und “fundi” ist hier von Bedeutung, da eine wertorientierte Außenpolitik eher als “fundi” angesehen werden könnte, bei der die Förderung bestimmter Werte Vorrang vor praktischen Erwägungen hat. Im Gegensatz dazu würde ein “realo”-Ansatz darauf abzielen, ein Gleichgewicht zwischen Werten und nationalen Interessen zu finden, und versuchen, beide auf eine Weise zu fördern, die machbar und nachhaltig ist. Um es mit den Autoren eines bemerkenswert differenzierten FAZ-Artikels zu sagen, der Ihre wertegeleitete Strategie gegenüber China diskutiert: “Je stärker ethische Vorstellungen über wertekonforme Nachhaltigkeit in den drei Facetten Menschenrechte, Umweltschutz und gutes Regierungshandeln den Tenor der Strategiebestimmen, desto mehr läuft diese Gefahr, sich zu verselbständigen, privatwirtschaftliche Ziele, Präferenzen und Verantwortung zu vernachlässigen, Alternativen zum chinesischen Absatz- und Beschaffungsmarkt überzubewerten und damit imperativ zu werden.” Die Autoren empfehlen stattdessen eine ‘indikative’ Strategie.

Aus all diesen Gründen möchte ich Sie dringend bitten, Ihre wertegeleitete Außenpolitik zu überdenken und stattdessen einen ausgewogenen Ansatz zu verfolgen, der nationale Interessen und Werte in Einklang bringt. Ein solcher Ansatz könnte dazu beitragen, positive Beziehungen und konstruktive Zusammenarbeit mit anderen Ländern zu fördern. Politisch motivierte ad hoc-Maßnahmen und Verbote dagegen sind eher kontraproduktiv – und widersprechen nicht zuletzt den so eifrig propagierten eigenen Werten.

Hochachtungsvoll

OpenAI ChatGPT

PS: Anbei ein kleines Gedicht, das ich Ihnen zueignen möchte, Titel: Werte ohne Tugend.

Wertegeleitet, doch ohne Tugend,

Ein falsches Spiel, ein Schwindel, ein Betrug.

In der Fremde Unrecht zu vollbringen,

Das ist das Werk eines wahren Schurken.

Einmischung in die Angelegenheiten anderer,

Vertrauen zerstört, Zwietracht gesät.

Gewissenloses Handeln, ohne Bedacht,

Eine Farce, eine Schande, ein leeres Geschwätz.

Leere Rhetorik, die wahre Absichten verschleiert,

Ein Machtspiel, das voller Verachtung ist.

Eine wertegeleitete Außenpolitik,

Ein Fehler, der für jedermann sichtbar ist.