Peter Fuchs

In Kürze erscheint Dein erster Gedichtband, “Schirling und Balustrade”. Warum hat das so lange gedauert, Du dichtest doch schon seit Jugendtagen?

Zunächst: In jener Vorzeit hatte ich natürlich an Publikation gedacht. Damals war es mir möglich, mich selbst unter der Pathosformel ‚Dichter‘ zu beobachten und darin einen eigentümlichen Genuß zu finden. Als ich dann in die Zonen anders disziplinierten Denkens geriet, verlor sich der Wunsch zur Veröffentlichung, nicht aber der Zwang, weitere Texte dieser Art zu verfertigen. Der Zufall wollte es, dass ich sie meinem Freund Uli Reiter zeigte, der mich davon überzeugte, sie gedruckt zugänglich zu machen. Er hat dann ja auch die korrepondierenden Bilder hergestellt.

Warum sprichst Du so vorsichtig von ‚Texten‘ und nicht von ‚Gedichten‘?

Weil in Worten wie Dichter, Poetin, Poesie, Gedichte häufig ebenjener Pathos überwintert, den ich, wie Du weißt, nicht so sehr schätze. Dazu kommt, dass nicht selten eine Art von Zwang zur Weltanschaulichkeit im Spiel ist. Irgendwie geht es auch darum, mit Gedichten Botschaften zu streuen, die recht schnell lesbar und verstehbar sind – zum Beispiel als Kritik an der Gesellschaft, als Aufsehenserreger.

Erinnerst Du Dich an eines Deiner frühen Gedichte? Worum ging es da? Welche Formen hast Du benutzt?

Ich denke, damals ging es tatsächlich noch ‚um etwas‘, um Liebe, Romantik, Eros, Leidenschaft. Aber heute sehe ich – denn ein Teil dieser Texte existiert noch –, das im Zentrum wohl eher mein Interesse an Formen stand, von der Antike bis zu den Sonetten Shakespeares und Rilkes und vor allem in anderen Kulturen: Japan, China, Indien etc.

Was schätzt Du an Gedichten?

Aus meiner Sicht wie bei Kunst, wie bei Musik die Formalität, die das Ästhetische ausmacht, oder in einer anderen Sprache: das Sublime. Ich meine damit – in meiner sonstigen Terminologie ausgedrückt – die Erscheinung der Differenz zwischen dem Unsagbaren und dem Sagbaren im Medium der Sagbarkeit, letztlich im Medium ‚Sinn‘. Das ist natürlich ein Topos, dem man schlecht entkommt, wenn man über moderne Lyrik spricht. Ich könnte dem nur hinzufügen, dass jenes Medium eine nur einseitig verwendbare Zweiseitenform darstellt. Man kann es nicht verlassen, aber raffinieren – bis hin zur Installation einer Witterung für die Gegenseite, für den Nicht-Sinn im Sinn. Wenn ich so etwas angeboten bekomme, bin ich glücklich und zufrieden.

Mir ist der Gesichtspunkt der Formalität noch nicht ganz deutlich.

Ich lese gerade einen opulent ausgestatteten Band über Kunst ‚Im Lichte Hollands‘. Da hast Du dann einerseits eine gleichsam ‚erschlagende‘ Sinnlichkeit, anderseits eine Meisterschaft der Formen, der Gestaltung, von Kolorit und Komposition, der ich dann – ohne einen Hauch von Genußverlust – ‚nachspaziere‘. Im Zentrum steht für mich dieser Umgang mit Unterschieden und Unterscheidungen, der von Sinnlichkeit nicht zu trennen ist.

Vor der Entstehung der Wissenschaft im heutigen Sinn hat man nicht zwischen ihr und lyrischen Formen unterschieden. Beide waren eins. Du selbst hast dich mit dem Thema des Lehrgedichts befasst. Heute trennt man beide Bereiche mit Hilfe der Codes wahr/unwahr und schön/häßlich …

Insoweit man gesonnen ist, die Lyrik der Kunst zuzurechnen, wobei im Fall der Kunst die Differenz auf ihrer Seite in sich wiedereintritt. Das Häßliche, etwa das Bild eines pestkranken Menschen oder Gedichte über den Krieg oder Krebsbaracken, erscheint ästhetisiert. Schönes und Häßliches fallen für die Wahrnehmung – aisthesis – ineinander und profilieren sich aneinander.

Du hast die Funktion der modernen Lyrik einmal – sinngemäß – als ein Innehalten beschrieben. Was auf eine Paradoxie hinausläuft: Wer ein Gedicht liest, sich also einer Sequentialität überlässt, bleibt stehen …

Im Vorwort zum Gedichtband schreibe ich: „Lyrik nötigt das Rezipieren von Gedichten zu einer Langsamkeit, die man sonst nur aus der Lektüre schwieriger philosophischer und wissenschaftlich abstrakter Texte kennt. Gedichte sind, funktional gesehen, das Erzwingen von Lese-Entschleunigungen. Deswegen können sie routinierte Entwürfe der Welt auswaschen. Die Unterscheidungs- und Bezeichnungsleistungen üblicher Weltbeobachtung werden durch nicht-üblich dichte Formen, von komplexen Implexionen (Innen-Verfaltungen) auf kontingent gestellt, auf: weder notwendig noch unmöglich. Dies geschieht durch durch ein Verfahren, in dem diese Formen selbst als notwendig markiert werden: Im Gedicht zählt jeder Buchstabe, jedes Wort, jede Pause, schlicht alles, was andere Möglichkeiten seiner selbst restringiert.“

Und so etwas gehört in das Vorwort eines Gedichtbands?

Üblicherweise nicht. Auch der Verlag wünschte sich eher etwas ‚Schönes‘, aber ich mache ja meistens, was mir gefällt. Und in diesem Fall kam es mir auf den Kontrast an.

Also hast du stattdessen etwas ‘Wahres’ geschrieben … Mir ist schon beim Lesen des Titels ein markanter Unterschied aufgefallen: das ‘und’. Als Wissenschaftler scheinst du solche ‘Undheiten’ zu vermeiden, wenn man einmal von “Intervention und Erfahrung” absieht. Zumindest hast du mir stets von solchen Und-Titeln abgeraten. Warum eigentlich?

Tatsächlich? Das kann ich mir gar nicht vorstellen. ‚Und‘ ist ein Allerweltswort, es sei denn, es inflationiert in einem Text. Wahrscheinlich habe ich diese Gefahr gemeint. In poetischen Texten ist jedes Wort, um es paradox auszudrücken, zentral, vor allem, wenn es das Unzusammengehörige verbindet: Schirling und Balustrade.

Ich finde ja, dass kaum ein Dichter das ‘und’ so perfekt eingesetzt hat wie Hölderlin. Wenn man an “Hälfte des Lebens” denkt: Ihr holden Schwäne/Und trunken von Küssen … Welche Funktion hat das ‘und’ an dieser Stelle?

‚Ihr holden Schwäne‘ ist eingeschlossen in Kommata, so dass diese Wendung zur Anrede wird, wobei ‚Schwan‘ seit der Antike den Dichter meint, der so trunken wie ‚heilignüchtern‘ ist. Das ‚Und‘ kommt in der ersten Versgruppe zweimal vor, rythmisch parallelisiert. Es leistet unter anderem winzige Aufschübe … aber darüber könnte man stundenlang reden.

Gut, wechseln wir das Thema: Du legst schon als Wissenschaftler ein hohes Sprachbewusstsein an den Tag, was ja eher ungewöhnlich ist – und dich vielleicht in der Branche sogar ein wenig verdächtig macht …

Da ist sicher etwas dran. Immerhin finden sich ersichtlich und gerade auf Grund dieses Exotismus andernorts spannende Anschlußmöglichkeiten. Es gibt Leser, die den Zusammenzug von Opulenz und Askese zu schätzen wissen.

Du sagst, in Gedichten wird Fremdreferenz gelöscht. “Schirling und Balustrade” – zumindest was den Titel angeht, kann ich Dir nicht zustimmen. Hier eine giftige Pflanzenart – dort ein Geländer …

Es geht ja auch nicht um die Fremdreferenz der Wörter, sondern um ihre Konfiguration. Du kannst ausprobieren, was ich meine, wenn Du die Fremdreferenz der Wendung zu entdecken versuchst. Schirling ist nicht nur Gift für Sokrates, sondern auch ein Bild des Transits zum Tode, und Balustrade ist eine Abgrenzung, eine Sperre, von der aus Sicht eröffnet wie verschlossen werden kann. An Balustraden kann man in Liebesdingen hochklettern. Schirling ist eine der giftigsten Pflanzen, der Hundspetersilie optisch ähnlich … Darin steckt dann wieder der ‚Hund‘, also auch ‚Zerberus‘, der schreckliche, dreiköpfige Höllenhund, aber nicht minder: ‚Peter‘… Kurz: Die Fremdreferenz ist nicht fixierbar. Stattdessen kommt es, wie bei Kunst überhaupt, zu einer Maximierung von Selbstreferenz, einem Binnenspiel der unendlichen Bedeutungsmöglichkeiten von Zeichen, Rhythmus, Klang und deren Koproduktion.

Hagazussa.HeckenSichten
108 Seiten
Kulturverlag Kadmos
21 x 21 cm, gebunden, erscheint voraussichtlich im April 2014
ISBN: 978-3-86599-203-1

Karachi

Pakistan, das ist vor allem die alltaegliche Erfahrung ungleicher Lebenschancen. Aber Pakistan, das ist auch jene verloren gegangene Verheissung, dass sich im Jenseits ein gerechter Ausgleich der irdischen Unbilligkeiten ereignet. Formen der Parodie, der Groteske, der Ironie gibt es hier zwar auch, Pakistan ist Teil dieser Welt. Aber sie haben kaum die Reichweite, die sie im sogenannten Westen haben – nicht zuletzt weil es hochgefaehrlich ist, sich hier auf sie zu beziehen.

Wenn es keine unio mehr gibt, keine gesellschaftliche Zentrale, die Einheit repraesentieren kann, und auch kein Umfassendes, Umgreifendes mehr, das die Ordnung der Gesellschaft haelt und traegt, dann ist Haltlosigkeit die Folge. Nichts kann uns ‘Modernen’ noch die Gueltigkeit eines Sinns garantieren. Stattdessen gibt es viele Sinne, die alle miteinander konkurrieren – in Form von zahllosen Moden, Lebensstilen, Ethiken, Theorien. Sogenannte ‚Sinnkrisen‘ sind die Folge. Mit Montaigne: Der Wind des Zufalls treibt uns vor sich her, und wir schwanken und verwirren uns ausserdem noch selber.

Selbst verwirren möchten viele Pakistaner sich lieber nicht. Das ist nachvollziehbar, denn es gibt hier – weiß Gott – schon genug Verwirrung. Organisation trifft auf Disorganisation, funktionale Differizierungsmuster auf tribal patterns, Nation auf Stamm. Halt verspricht nicht das Recht, die Politik, schon gar nicht die Wirtschaft, sondern allein der Glaube: Nicht der Wind des Zufalls, Allah treibt uns vor sich her – und das ist auch gut so. (Oder in der postkolonialen Variante, die bei vielen meiner pakistanischen Kollegen hier sehr beliebt ist: Es ist der Westen, der Kapitalismus, der sich vor uns hertreibt.) Mit einem Mal empfinden sich die Menschen wieder als ganz, einheitlich und fest – als aus einem Guss.

Das ist der Naehrboden, auf dem der Fundamentalismus waechst: die Sinn-Gewissheit, die in vielen Bereichen des Westens andere, hauptsächlich profane Formen liefern sollen. Aber mit der Sinntiefe des Islam, mit seiner Strenge und Gnadenlosigkeit, die dann zur Gnade fuehrt, kann sich weder der neue Song von Coldplay, der Kauf eines neuen Kleidungsstuecks noch der woechentliche Yoga-Kurs messen.

Die Verheissungen des Westens: hier in Pakistan treten sie in der Oeffentlichkeit vor allem in Form von Reklametafeln auf. Ihnen haftet nichts Verheissendes an. Sie repraesentieren die andere, unerreichbare, fünf Prozent der Bevölkerung vorbehaltene Seite. Ihr bunten, glänzenden Farben wirken vor allem als Kontrastfolie zu ihrer Umgebung, die aus heruntergekommenen Beton- und Ziegelbauten besteht. Sie sind im Wortsinne exklusiv: aus-schließlich. Siehe – die Unwirklichkeit Hollywoods! Siehe – leere Versprechungen! Siehe – das Leben der anderen!

Der Kunstausdruck ‘Pakistan’, der „Land der Reinen“ heissen soll, faktisch aber auf einen Akronym basiert, wirkt mitunter absurd angesichts all der Unreinheit, all des Drecks, der etwa in einer Stadt wie Karachi dominiert. Aber natuerlich bezieht sich diese Reinheit auf ein reines Innen, nicht auf das schmutzige Aussen – auf eine Reinheit, die in der Moderne unmoeglich geworden ist und gerade deshalb mit solcher Vehemenz – fundamental eben – wieder hergestellt werden soll.

Das saekulare pakistanische Recht hat deshalb das Problem, Erwartungen stuetzen zu muessen, die nicht der Realitaet vieler Pakistanis entsprechen – und schon das Wort ‚Pakistanis‘ weist auf die Problematik hin, da der Staat jung ist und in den Augen vieler zwangsnationalisierter Menschen weniger Legitimitaet genießt als die ueberlieferten und durch den religioesen Fundamentalismus ueberakzentuierten, zugespitzten Rechtsttraditionen.

Dadurch ist die soziale Problematik im Land sprunghaft angewachsen. Der Politiker Salman Taseer hat sich zu diesen vermeintlich illegitimen, aber durch die Verfassung gestuetzten Erwartungen bekannt, zu denen auch die Debatte gehoert, die Auseinandersetzung, das rationale Argument. Da er sich in der Freiheit seines Verhaltens nicht einschraenken – auch nicht einschuechtern – ließ, wurde er getoetet, um weiteres Verhalten unmoeglich zu machen. Zwar wurde sein Moerder durch das – weltliche – Recht disprivilegiert; aber das, was man ihm zumutet, naemlich sich anzupassen, ist von vornherein ein aussichtsloses Unterfangen, da er sich nicht dem weltlichen Recht unterwirft, sondern jenem Recht, das Immanenz und Transzendenz verknuepft.

Was in Deutschland seit dem Nationalsozialismus als wenig attraktiv gilt, das Prinzip der Identitaet der Verfassung mit einer religioesen (bei den Nazis: ideologischen) Gesellschaftskonzeption, besitzt in Pakistan eine hohe Anziehungskraft. Der Moerder Taseers haelt das Blasphemiegesetz fuer begruendet. Es befindet sich mit seinen moralischen, religioesen Wertungen im Einklang – im Gegensatz zu dessen Aufhebung oder Abschaffung, die in ihm offenbar einen Mißklang erzeugt. Die Sanktionserwartungen haben sich bei ihm in keiner Weise ausgewirkt, weil die eigentliche Sanktion von einer ganz anderen, nicht zu dieser Welt gehoerenden Instanz erwartet wird. Erwartet wird in diesem Falle also nicht im Sinne des Rechts, sondern im Sinne der Religion oder des Glaubens – ueber-sinnlich, wenn man so will. Taseers Moerder ist sich offenbar sicher, darauf deutet alles in seinem Verhalten hin, dass die religioese Norm ihn schuetzt. Aber eben nicht vor dem Gefängnis oder Gehaengtwerden, der ‘immanenten Sanktion’. Gegen eine derart anders ausgerichtete Realitaet hat es jede Norm schwer.

Die Geschichte der Menschenrechte – genau wie die Verhaftung und Verurteilung von Taseers Moerder – zeigt aber, dass es im Prinzip moeglich ist. Niklas Luhmann hat darauf hingewiesen, dass sie in einer Gesellschaft proklamiert wurden, in der die Sklaverei zum Alltag gehörte, in der amerikanischen Gesellschaft um 1776. Rechtsstaatliche Normen lassen sich in Pakistan also durchsetzen – und die Polizei zeigt in der Tat ‘enormes Durchhaltevermoegen’ dabei, für das Durchhalten rechtlicher Normen im Land zu sorgen. Es gelingt, wie wir uns erinnern wollen, auch in den westlichen ‘Demokratien’ – der institutionellen Zivilisierung des Konflikts – nicht ohne weiteres.

Nachtrag Februar 2015: “Seltsamerweise war der Westen stolz auf dieses Wahlsystem, das doch nicht mehr war als die Aufteilung der Macht zwischen zwei rivalisierenden Gangs, nicht selten kam es sogar zu einem Krieg, um dieses System anderen Ländern aufzuzwingen, die diesbezüglich weniger enthusiastisch waren.” (Michel Houellebecq, Unterwerfung)

Hupe: Wer ist denn das nochmal? Wär ja wichtig zu wissen, wer das ist, ne.

Wer ist denn die Axt?

Hege: Die Lampe hab ich auch.

Hupe: Ist ja toll.

Hege: Ich möchte sofort hier einziehen.

Hupe: Wir müssen wissen, welcher Künstler das ist.
Ne Frau! Toll.
Toll. Ne schwedische Künstlerin.

Wer ist denn diese Künstlerin?

Das ist Cosima von Bonin.

Hupe: Ist das hier die Frauenetage?

Nein.

Hege: Süß. Das sind die aus der Werbung. Genau die Lampe hatte meine Mutter.

Hupe: Und das ist wer?

Hege: Schön.

Hupe: Total toll. Und wer ist das? Und wo kommt die her?
Und das auch?

Das ist die Heizung.

Hege: Das ist crazy, das ist Wahnsinn.

Hupe: Und wer ist das?

Hege: Ist das angegangen, weil ich reingegangen bin?
Ganz geil. Völlig unverkitscht. Weils alles so tut, als würde es Sinn machen. Das macht gute Kunst aus.

Hupe: Und wer sind diese Künstler?

Die Arbeiten sind alle von Thomas Scheibitz.

Hupe: Toll.

Hege: Irre gut. Fantastisch.

Hupe: Total toll. Wow.

Hege: Super.

Hupe: Wer ist das?

Tomás Saraceno.

Hupe: Toll.

Hege: Das ist crazy auch.

Hier lässt es sich ganz gut aushalten.

Hupe: Und wer ist das hier? Und wer ist das? Auch? Toll.

Und gehört das dazu?

Das ist Kitty Kraus, ein Eisblock mit Tinte versehen…

Hege: Das ist toll. Passt irgendwie zu dir.

Hupe: Wer ist das denn?

Das ist Wolfgang Tillmans.

Hupe: Und wer ist die Frau? Und das hier? Wolfgang Tillmans hat mich auch mal fotografiert. Fürn Plattencover. Ich war mit Wolfgang mal in London unterwegs. Super Typ auch.
Das ist ja alles Wolfgang.
Wow. Das ist seine Wohnung, seine Freunde … Toll.

Ist doch auch so’n Pop-Sänger, oder?
Toll. Toll. Ist auch toll.
Die haben ja irre viel von Wolfgang.

Wow.

Hege: Wie so’n Teil vom Schiffswrack.

Hupe: Richard Serra oder so.
Auch schön mit der goldenen Pappe.

Hege: Riecht irgendwie nach Essen.

Hupe: Das riecht nach Popcorn. Da müssen wir mal hin.
Noch mehr Wolfgang? Ja.
Wahnsinnig viel von Wolfgang.

Hege: Da. Das ist ja das Geilste der Welt. Fantastisch!

Hupe: Wer ist denn der Popcorn-Künstler?
Und die Äste?
Und der Mülleimer?

Wahnsinnig schön. Total toll.
Wenn man so’n Raum hat, wo sowas Tolles drin ist … dann braucht man sonst nichts.

Hege: Kann man schön schmücken in der Weihnachtszeit.

Auch toll.

Hupe: Toll.

Hege: Super.

Hupe: Und wer ist das, in dem Raum? Nie gehört.
Und die Sachen?

Das ist ein uralter Freund, der ist jetzt in Mexiko…
Soviel Wolfgang Tillmans, das ist ja verrückt.

Hege: Wahnsinn.

Das ist auch total geil. Oder?

Hupe: Ja.

Hä, was ist denn das? Die Töne stimmen nicht. Ist ja verrückt.

Hege: Oh, wow.

Auch schön.

Hupe: Und von wem ist das?

Hege: Total geil.

Hupe: Toll.

Hege: Ach, das hab ich schonmal gesehen.

Hupe: Ist ja irre.
Wer ist das?

Hege: Das ist geil. Wow. Ist das crazy. Hammer. Irre. Toll.
Geil, oder? Ist doch total super.
Hat was von der kleinen Raupe Nimmersatt.

Hupe: Toll.

Hege: Wahnsinn.

Hupe: Super.

Hege: Wir haben alles kommentiert ausreichend.

Hupe: Echt, die Sammlung war extrem gut.
Das hab ich sicherlich nicht gedacht, dass die so gut ist.
Toll. Auch mit diesen offenen Räumen, ne.

Toll.

Hege: Niedlich, oder? Nochmal kurz abdancen in der Abstellkammer.

Hupe: Total niedlich.

Hege: Das ist auch so toll, es gibt doch diese Lampenwerbung von Pixar im Kino, die immer lief, da waren auch so kleine Lampen, die hatten aber einen längeren Hals, die dann die ganze Zeit einander gejagt haben und dem einen hinterhergelaufen sind und so, die auch so Augen hatten.

Die hängen hier auch extrem gut, oder?

Hupe: Wahnsinn, ja

Hege: Beim Reinkommen. So ne Kommode hätte ich eigentlich gerne.

Hupe: Ach, das ist auch Cosima von Bonin.

Tolle Kollektion. Wow. Echt, klasse.

Hege: Warst du mal da bei der Ausstellung von Boros, bei dieser Kunst?

Hupe: Das ist ganz toll, geh da mal rein.

Maxi: Ach, cool.

Hege: Musst du mal echt…

Maxi: Ja, da guck ich morgen noch hin, weil ich fahr so spät …

Hupe: Mach das, das ist wirklich toll.

Maxi: … weil ich fahr so spät nach Wien, dann mach ich das.

Hupe: Das ist wirklich inspirierend, also diese Räume und was da hängt und wie es hängt und was für Künstler, das ist wirklich toll.