The solely artist and volunteer-run, grassroots international festival of experimental film, video art and music, KLEX – Kuala Lumpur Experimental Film, Video & Music Festival, is back with its 10th edition! KLEX 2019: ZERO ONE 0 1, will take place from 6-8 December 2019, at The Saxophone Store (Level 2 & Level 4), and RAW Art Space, spaces run independently by artists. The festival includes KLEX Open Programmes, International Guest Programmes and Music Performances.

The 10th festival theme is 0 1 Zero One. The 0 and 1 are binary codes; of nothingness and of existence; of a recurrent life cycle that begins, ends, and begins again. KLEX acknowledges this cycle of existence that is supported solely by artists and volunteers, serving as an important platform in South East Asia that introduces contemporary experimental cinema and improvised music, from the region and worldwide, to the Malaysian audience.

KLEX 2019 is made possible with the gracious support from Goethe-Institut Malaysia and Japan Foundation Asia Centre, and other organisations that support our international guests. Come join us for our 10th birthday celebration! And please spread the word and bring your fantastic friends along!

OPENING NIGHT: FRIDAY, 6 December, 7:30pm
@ The Saxophone Store (Level 2)
with light refreshment & opening film screening for free!

In her performative exhibition INSIDE OUT Isabelle Schad shows choreographic sculptures that are experienced in their powerfully sensuous moving forms. Her work situates itself between dance and visual art, draws on her ongoing fascination with Aikido-Zen, community building, and her long-term collaboration with visual artist and philosopher Laurent Goldring. With subtle exactness, the performers form bodies and movement into sculptures which define their own space and evolve a contemplative quality. INSIDE OUT is conceived to be re-created anew for each venue and will be seen for the first time with this unique constellation of dancers coming from Europe and Southeast Asia.

Performers: Claudia Tomasi (Italy), Przemek Kamiński (Poland), Naïma Ferré (France), Josh Marcy (Indonesia), Noutnapha Soydala (Laos), Vidura Amranand (Thailand), Nguyen Thanh Chung (Vietnam), Nicole Primero (Philippines), Gebbvelle Ray Selga (Philippines), Jereh Leung (Singapore), and Lau Beh Chin (Malaysia).
Artistic Assistance; Claudia Tomasi (Italy)
Music: Damir Simunovic (Croatia)
Lighting: Emma Juliard (France)

8:30pm
Friday 15 Nov, Saturday 16 Nov & Sunday 17 Nov
White Box, MAP Publika

Tickets by donation at the door:
RM35 regular
RM20 students/seniors/concession
Group discount: 4 student entries for RM70 (RM17.50 each)

Please wear comfortable shoes and be prepared to stand and move around during the performance.

Event page photo by D. Hartwig

Jointly Organized by Goethe-Institut, Rimbun Dahan

Supported by the NATIONALES PERFORMANCE NETZ International Guest Performance Fund for Dance, which is funded by the Federal Government Commissioner for Culture and the Media.
Funded by Berlin Senate Department for Culture and Europe.
Venue Supported by MAP Publika/UEMS Sunrise
Special Thanks to the Embassy of the Republic of France in Malaysia.

Die Mathematik der Laws of Form: Fauler Zauber?

Nehmen wir den Autor trotz der vielen Bezüge auf die asiatische Philosophie beim Wort und fragen danach, was es jenseits der Bildkraft und der Metaphern der Laws mit ihrer Mathematik auf sich hat. Dazu müssen wir den Rechner Spencer-Brown vom Poeten trennen – kein leichtes Unterfangen. Schon die vielen “Worte, Worte, Worte” (William Carlos Williams), die er im Buch anhäuft, erschweren das Unterfangen erheblich – und geben den ersten entscheidenden Hinweis. Denn Worte sind vage. Es sind diese Vagheiten, mit denen der Poet operiert. Spencer-Brown gibt im Vorwort zur deutschen Ausgabe selbst darüber Auskunft, indem er eine bestimmte Eigenschaft der englischen Sprache von der deutschen unterscheidet: «das, was ich das Irisieren englischer Worte nennen will – ihre Fähigkeit, jeden Augenblick die Farbe zu verändern, die unserer Prosa und Poesie solche Magie verleiht …» (1997: ix). Formeln, die irisieren, sind nicht der Präferenzwert der Mathematik. Was er als Kennzeichen des Deutschen ausmacht, gilt umso mehr für sie: für jedes Wort bzw. Zeichen muss eine exakte Farbe gewählt und fixiert werden. Zaubern verboten, Magie wird auf die Außenseite verbannt, die moderne Gesellschaft will es so.

Zunächst ist es hilfreich, sich die Entstehungsgeschichte der Laws vor Augen zu führen. Von wo kreuzt der Autor auf die Innenseite der Mathematik? Von der Seite des Ingenieurswesens aus, als Angestellter der Firma Mullard Equipment Limited. Darüber gibt er im Buch selbst Auskunft: «die Techniken, die hier niedergeschrieben sind, wurden zuerst nicht im Hinblick auf Fragen der Logik entwickelt, sondern als Antwort auf bestimmte ungelöste Probleme im Ingenieurswesen» (1997: xxiv). Wie man Schaltkreise und Aussagenlogik, Elektronik und Mathematik zueinander in Beziehung setzt, hatte mehrere Jahrzehnte zuvor bereits Claude Shannon mit seinem Kalkül demonstriert (1938). Das Spencer-Brown diese Arbeit gekannt hat, ist wahrscheinlich, viele Wendungen erinnern an Shannon; auch von dessen «ultimativer Maschine» dürfte er gehört haben, deren einziger Zweck darin besteht, sich selbst wieder auszuschalten, nachdem man sie eingeschaltet hatte (vgl. Clarke 1959: 159). Könnte die Pointe seines Kalküls zuletzt darin bestehen, sich zuletzt selbst ebenfalls wieder ‚auszustellen‘?

Zunächst ging es jedenfalls darum, den Strom fließen zu lassen. Die Aufgabe des frischgebackenen Ingenieurs besteht darin, die damals noch gebräuchlichen Relais-Schalter, denen Shannons Arbeit gegolten hatte, gegen die gerade erfundenen «Transfer resistors» (Transistoren) umzutauschen. «My job was to turn the relais circuits into transistor circuits. Now for this they used Boolean algebra, which is not at all suitable» (Spencer-Brown, zitiert nach Heidingsfelder 2019). Oder wie er in dem Vorläufer der Laws, dem für Mullard verfassten technischen Gutachten Design with the NOR (1961) schreibt: «the forms of algebra suitable for relays have proved unsuitable for NOR» units (S. I, 1). «So I invented an algebra in which every operator was one transistor. Which is the algebra of Laws of Form.» (Spencer-Brown, zitiert nach Heidingsfelder 2013) Wenn die Boolesche Algebra hinreicht, bedarf es schließlich keines neuen Kalküls.

Was hat es mit dieser Algebra auf sich, die sich laut Spencer- Brown als für Schalttransistoren ungeeignet erweist? Sie lässt sich verkürzt beschreiben als eine Untersuchung und Zusammenfassung von Rechenregeln (Boole 1958). Die grundlegende Differenz, mit der Boole operiert, ist die von Symbol/Regel: er unterscheidet eine Menge von Symbolen, im einfachsten Fall 0 und 1, von den Regeln bzw. grundlegenden logischen Operatoren NICHT, UND, ODER, mit denen man 0 und 1 verknüpfen kann. Oder noch einfacher, er unterscheidet Operationen und Rechenregeln für diese Operationen.

Booles Algebra ist speziell, denn der Prototyp enthält nur zwei Elemente, 0 und 1, wurde aber später verallgemeinert; seitdem kann sie unendlich viele Elemente enthalten – neben Zahlen auch Mengen und ihre Teilmengen etc. Mit Hilfe dieser Algebra lässt sich zeigen: Es gibt verschiedene mathema- tische Strukturen, die den gleichen Regeln gehorchen – neben Aussagenlogik und Mengenlehre und sogenannten Booleschen Funktionen, also Funktionen von 0 und 1, eben auch Schaltkreise.

An dieser Stelle kommt Henry Maurice Sheffer ins Spiel, der zeigt, dass man statt der üblichen drei Operationen die gesamte Boolesche Algebra mit nur einem Operator beschreiben bzw. aus ihm aufbauen kann, dass man also mit nur einem Symbol auskommt, «a universal logical constant» (1961: II, 1), wie der mathematische Autodidakt Spencer-Brown formuliert. Sheffers bahnbrechende Idee ist es, die zwei Operatoren NICHT und ODER zu einem einzigen Operator zu verknüpfen (jenem NOR, der Spencer-Browns Bericht seinen Titel gab). Er wird mit Hilfe des sogenannten Sheffer-Strichs bezeichnet: A|B (mitunter auch als A↑B notiert). Mit diesem Symbol kann Sheffer alles darstellen. Angeblich war er nicht der erste, der diesen Gedanken hatte – Spencer-Brown selbst weist darauf hin: «The first account of this fact was given by C.S.Peirce in a paper which remained unpublished till 1933» (1961: II, 1). Man könnte sagen, Sheffer bietet eine Alternative an, und zwar in Form einer Verdichtung oder Reduktion. Das scheint Spencer-Brown beeindruckt zu haben, der wiederum eine Alternative zu Sheffers Alternative präsentiert, die diese überbieten soll. Er ersetzt Sheffers Strich durch ein neues Symbol, zunächst «cross notation» genannt (1961: II, 2), bei dem offenbar das Nicht-Zeichen Pate gestanden hat, und verlängert den vertikalen Strich nach unten, so dass beide Striche die gleiche Länge aufweisen:

spencer brown call

Fertig ist das neue Zeichen, der Spencer-Brown- Operator, den er nun nur noch «die Markierung» nennt.

Dieser Operator, der zunächst nur im Bereich der elektronischen Schaltungen zum Einsatz kommt und Spencer-Brown das Zeichnen und praktische Rechnen erleichtert, soll sich in den Laws einer weitaus größeren Aufgabe stellen: einer Synthese, die «die Erforschung der inneren Struktur unserer Kenntnis des Universums» (Mathematik) und «die Erforschung der äußeren Struktur» (Physik) vereint (1997: xxxi), also eine Art mathematische Erkenntnistheorie verwirklicht. Schon der Titel des Werks kann als Hommage gedeutet werden, hatte Boole sein Buch doch The Laws of Thought genannt.

Als Operator taugt Spencer-Browns asymmetrische Unterscheidung im Gegensatz zu der von Sheffer allerdings nicht viel. Was er in den «Laws» vorführt, ist letztlich trivial: Es ist nicht viel mehr als ein Multiplizieren von 1 und –1 (1 x 1, 1 x –1, –1 x–1 = 1). Die einfachste Boolesche Algebra – kompliziert notiert. Im Prinzip beschreibt er mathematisch, wie er hin- und hergeht («kreuzt»). Wir können die Innenseite der Form zum Beispiel als Inland und die Außenseite als Ausland begreifen. Wenn man 2 x hin- und herfliegt, findet man sich im Inland wieder. Wenn man 3 x hin- und herfliegt, ist man im Ausland. Gerade Zahl: Inland, ungerade Zahl: Ausland. Das lässt sich unterschiedlich darstellen, vertikal (bezeichnet den Grenzübertritt), horizontal (ich bin im Inland geblieben). Das Problem ist, dass Spencer-Brown sozusagen nur zwei Flughäfen kennt, während Sheffers abstrakte Algebra beliebig viele Flughäfen (Elemente, auch logische Aussagen) enthalten kann.

So lange er endlich viele Haken zeichnet, geht die Rechnung auf, mag sie auch wenig ertragreich sein. Problematisch wird es, wenn er – wie im Abschnitt «Gleichungen zweiten Grades» (1997: 47ff.) vorgesehen – dazu übergeht, unendlich viele zu zeichnen. Um beim Flughafen-Beispiel zu bleiben: Was passiert, wenn ich unendlich hin- und herfliege – wo befinde ich mich? Aus der Sicht Spencer-Browns steht am Ende des unendlichen Kreuzens der Re-entry, der Wiedereintritt der Unterscheidung in sich selbst, der als Darstellung von Autonomie oder Autopoiesis gelesen werden kann (vgl. Kauffman 2005: 182). Doch diese vermeintliche Selbstreferenz des Kalküls resultiert nicht aus ihm selbst. Zumindest hat Spencer-Brown diese Gewinnung des Kalküls aus dem Kalkül nicht ordentlich ausgeführt. Die «formale Bewältigung der Selbstreferenz in der Logik» (wie Hans Rudi Fischer im Vorwort von Wahrscheinlichkeit und Wissenschaft behauptet, vgl. 1996: 7) lässt sich mit ihm nicht leisten.

Vom Anbeginn der Welt ganz zu schweigen. In der Genesis startet Gott bekanntlich mit der Unterscheidung «Licht» Hätte er den Spencer-Brownschen Operator zur Verfügung, könnte Gott das Licht bis in alle Ewigkeit an- und ausknipsen, aber keineswegs zur Erschaffung von Himmel und Erde fortschreiten, denn die sind nicht in der ersten Unterscheidung Licht/Dunkelheit enthalten. Wenn das Licht unendlich an- und ausgeknipst wird, ist es dann am Ende hell? Versinkt die Welt in ewiger Dunkelheit? Dass sich beide in der Unendlichkeit «schneiden» lässt sich mit dem Operator ebenfalls nicht bewerkstelligen. Er taugt lediglich zu einem kosmischen Stroboskop.

Erst wenn man den Buddhismus hinzunimmt, geht die Rechnung auf – dann lassen sich die Laws als jener Schlüssel verwenden, mit dem der Autor Mathematik identifizierte (1997: xxxv) und als Rezept im Sinne Castanedas verwenden, mit dem der All-Blick möglich wird, «the ‘viewing all qualities in one thought’ which cuts off the hopelessly entangling logical mesh by merging all differences … into the absolute oneness of the knower and the known» (Suzuki 1959: 125f.). Oder in der Sprache Spencer-Browns: die Identität von Markierung und Beobachter (1997: 66). Den Vorteil hat Fritz B. Simon kalkuliert: Wer nicht mehr zweiwertig bzw. logisch denkt, kann auch nicht mehr verrückt werden (1991: 158).

Vollständiger Text: https://www.fachmedien.de/organisationsentwicklung-ausgabe-4-2019

PUBLIC RECEPTION: THURSDAY, OCTOBER 3, 6 – 8PM

Monika Sprüth and Philomene Magers present the first retrospective of Kara Walker’s video works at Sprüth Magers, London.
Film has long played a crucial role in Kara Walker’s groundbreaking artistic practice. Eight of Walker’s films highlight her diverse approach to filmmaking, signature use of silhouettes, and insightful handling of space, sound and time to expose profound and enduring historical traumas andnarratives. The exhibition will also include an array of artefacts that shed light on Walker’s process as she conceives of and composes her films.
Shot lists, handwritten notes, cut-and-pasted lines of text, sketches and puppets are interspersed with the artist’s moving images, deepening our understanding of her films and her expansive practice of unforgettable work across mediums. 
The concept of the exhibition has been formulated for many years by Hilton Als, who himself has known Walker for several years. The exhibition moves from the earliest film, from 2004, entitled Testimony: Narrative of a Negress Burdened by Good Intentions, to later works such as Fall Frum Grace, Miss Pipi’s Blue Tale, 2011.

Opening concurrently to this exhibition, Kara Walker’s Hyundai
Commission for Tate Modern’s Turbine Hall, a new site-specific work, will
be open to the public from October 2, 2019 until April 5, 2020.

Image: Kara Walker, Testimony: Narrative of a Negress Burned by Good
Intentions (film still), 2004 © Kara Walker

SPRÜTH MAGERS LOCATIONS:

ORANIENBURGER STR. 1810178 BERLIN

7A GRAFTON STREET
LONDON, W1S 4EJ

5900 WILSHIRE BOULEVARD
LOS ANGELES, CA 90036

info@spruethmagers.com
www.spruethmagers.com

So proud to be part of this! The Cooler Lumpur Festival celebrates its 7th edition with the theme #SuperCanggih – and I will join them in a ‘John Lennon session’ on the topic of “truth in a post-truth world”. With me on stage: the much admired Kirsten Han, fantastic writer and unbelievably pro-active counter-activist who got the Human Rights Press Award this year for her commentaries on the issue of “fake news” and freedom of expression in Singapore and Southeast Asia. Plus, she’s working very hard to make the death penalty in Singapore a thing of the past. Check out the website of We Believe in Second Chances, a group she is part of: https://secondchances.asia/

Here’s more info on our session that will take place next Friday: https://coolerlumpur.com/supercanggih/session/gimme-some-truth-journalism-in-an-alternative-fact-post-truth-world/

It is a part of their free Journalism Campus program (well, free for the most part, only certain workshops have a separate charge for the facilitators benefit) which was inspired by the Berlinale Talent Campus. If you’re a student of Journalism, you should definitely check them out: https://coolerlumpur.com/supercanggih/session/c/journalism-campus/

And those of you who want to experience the entire festival: https://coolerlumpur.com/supercanggih/

See also: https://www.goethe.de/de/m/uun/ver/kal.cfm?fuseaction=events.detail&event_id=21668252

With more than 30 diverse line-up of films from around the world, Freedom Film Fest is returning to PJ Live Arts, Jaya One. Happening for one week, from 21 till 28 September, FFF will show the latest award-winning films, highlighting the best of local, regional and international filmmakers. My personal favorite: a beautiful film by Tama Tobias-Macht and Johanna Sunder-Plassmann on homeless persons in Cologne, Germany (my hometown) – “Draußen” (Outside, screening: 22.9., 16:00). FFF offers a multimedia workshop related to the topic (“Storytelling with the Homeless”) on the 26th September that invites soup kitchen volunteers, artists and young filmmakers to converse with homeless people and produce short multimedia narratives that shine a light on their experiences. You can submit your application here: https://freedomfilm.my/fff2019-event/outside-multimedia-workshop/

This tune without a title, just showing the instruction ‘Nostalgically’, was composed by British Polymath George Spencer-Brown. It is to be found in his book “Löwenzähne – A Lion’s Teeth” (Bohmeier Verlag) and is interpreted for the first time here by Manfred Portugall. We want to use it as a part of the soundtrack for the film on GSB, “Universal Man”. This is the first, most ‘pure’ version of it.
An ‘orchestral’ attempt.
The ‘circuit’ version.

Earlier this year, Steffen Roth and I guest-edited a special issue of CHK on ‘Media Effects’. We invited artist Florian Meisenberg to design it. Florian came up with some great ideas – images from his sketch book, ‘found situations’, animation stills etc. I believe his images would have made quite a difference, but it wasn’t meant to be: the CHK team decided for a more conventional solution. ‘Fair enough’ – but why not add his beautiful cover proposal and the illustrations affiliated with the texts to the already existing issue? So here they are.

  1. Foreword (Markus Heidingsfelder)

2. The Mediality of Looseness (Urs Stäheli)

3. Listening to Media in Cultural Theory, Sociology, and Management (Dirk Baecker)

4. Digitality as a Medium of Communication (Achim Broszwieski)

5. Mousing, Swiping, Thinking (Peter Fuchs)

6. New Media and Socio-Cultural Formations (Jan Fuhse)

“You can’t fix society …” The point, however, is to interpret it.

“Die Strategie der Symbolisierung von Jugend findet an den alten Körpern ihre natürliche Grenze. Jeder ältere, noch so jugendlich wirkende Pop-Star riskiert das Thematischwerden des Alters, gerade wenn er jugendlich wirken will, sich also den Systembedingungen fügt und sich für einen Körpersinn entscheidet, den der eigene Körper nicht mehr zu verkörpern vermag. Man wird – wie Madonna – zum ‘falschen Fünfziger’ (Der Spiegel über Peter Kraus). Gerade in Zeiten hochauflösender Fernseher mehren sich die Stimmen, die dem Superstar trotz guter Fitnesswerte die Lizenz zum Pop-Star absprechen. Ausgerechnet die Jungen fordern von den Alten heute Reife: ‘Für mich verkörpert sie perfekt diesen Typ der unreifen Mutter, die es in jedem Freundeskreis gibt. Diese hat nie kapiert, dass sie älter als ihre Kinder ist. Die Freundinnen ihres Sohnes fragt sie nach deren Jeans-Größe und sagt dann stolz, ›Ach, wirklich? Ich trage ja Größe 27‹. Sie taucht gern auf den Partys ihrer Tochter auf, um ›noch ein Glas mit euch zu trinken‹. Diese Art von Mutter ist fester Bestandteil der Teenie-Komödie, siehe Stiflers Mom, und ist für ihre Umgebung außerordentlich irritierend: Einerseits beeindruckt sie auf den ersten Augenblick mit ihrem alters-ungemäßen Aussehen und Benehmen. Andererseits macht genau das sie zu einem Quell der Beschämung.’ (Meredith Haff 2008) Wie lange, fragen sich die Massenmedien, kann man mit beinahe 50 noch glaubhaft das jugendliche, biegsame Popsymbol verkörpern? (Siehe stellvertretend für unzählige andere Artikel den über Madonnas ‘fünf größte Sorgen’ in der OK! Punkt 5: ‘Ihr Geburtstag. Madonna wird am 16. August 50. Für einen Popstar ein Geburtstag, der Fragen aufwirft.’ ( OK! No. 32, 31.07.2008: 32) Doch auch zum Thema alternder Popstar lässt sich ja Beratung einholen. Amy Winehouse schlägt Madonna ein anderes Handeln vor: ‘Madonna ist eine alte Lady. Sie sollte sich eine nette Band suchen, sich vor sie stellen und einfach nur singen.’ (Neon 8/2008: 140) Ein solcher Rat ist im Hinblick auf Erfolg/Misserfolg allerdings kaum kontrollierbar. Schwerer wiegt vielleicht ein anderer Einwand: Ist eine alte Lady, die nur singt, noch Pop?” (System Pop, 421f.)

Posted in Pop

Do you wonder sometimes about sound and vision? This Friday (31 May), vocal improviser and video artist Kok Siew-Wai will join the improvisation session between visual artists and musicians in the “Imaging Music” series at Kuala Lumpur’s RAW ART SPACE. The session will see visual artists Ong Chia Koon and Tey Beng Tze accompanied by Siew and the astonishing Yong “Juara” Yandsen. Come and sit right down to receive the gift of sound and vision!

Address:
No.8, 4th Floor, Jalan Panggung
Kuala Lumpur, Malaysia 50000


https://www.facebook.com/events/181862606091324/